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GSTEIG - SANETSCHPASS - SION

Beim Gsteiger Dorfplatz vor dem Hotel Bären wählen Sie die Strasse, die halblinks von der Hauptstrasse abzweigt. Folgen Sie der Strasse - so gelangen Sie nach 700m  an die Saane. Vor der Brücke biegen Sie rechts ab und folgen der Strasse dem Saaneufer entlang bis hinter die Zentrale des Sanetsch-Kraftwerkes. Von hier führt Sie die Bahn bequem auf den Sanetschpass zum gleichnamigen See (2035). Jetzt sind Sie schon auf Walliser Boden.

Bis zur Passhöhe liegt aber noch eine Wegstrecke von gut 4 km und eine Steigung von 240 m vor Ihnen. In leichtem Anstieg gelangen Sie zur Staumauer des Lac de Sénin (Sanetschsee), und folgen nun dem See entlang.  Die Wanderung zum Sanetschpass kann beliebig bis nach Sion fortgesetzt werden. Von der alpinen Landschaft gelangt man ab "Hôtel Tsanfleuron" in mässig steilem Abstieg auf die Alpweiden von "Glarey", weiter durch schöne Wälder üer "Plan Cernet" und "Coppet" zur Brücke "Pont du Diable", wo der Weg über die wilde Schlucht der " La Morge" führt. Weiter geht es dann auf der Strasse nach Avisièse und durch schöne Rebberge bis nach Sion.

Rechts am Weg beginnen die gewaltigen grossflächigen Karrenfelder der Lapis de Tsanfleuron, die sich kilometerweit zur Diablerets hin erstrecken. Links steigt die Arête de l’Arpille an zum Arpelistock. Im Süden grüssen jenseits des Rhonetals die Hochalpengipfel der Walliser Alpen. Der Weg senkt sich zur sattgrünen, topfebenen Fläche des Plan de la Fontaine auf der Alp Tsanfleuron, welcher Name „blumenbesäte Weide“ bedeutet. Über eine Steilstufe führt der Weg hinab zum Hotel du Sanetsch, mit imposanter Aussicht auf den Kranz der Walliser Eisriesen sowie den mächtigen Grand Combin. In der Nähe eines schönen Wasserfalls führt der Pfad nun in zahllosen Windungen über die überaus blumenreiche Rasenflanke zu den ersten Lärchen hinunter. Im Westen beherrscht die Pyramide der Fava die Szene. Wandern Sie über das tief eingefressene wilde Bachbett zur Hüttengruppe Glarey und folgen Sie dem Fahrsträsschen der rauschenden Morge entlang durch das Waldtal abwärts. Sie sehen am linken Hang noch Reste der kühn angelegten Wasserleitung, die einst die Terrasse von Savièse bewässerte.

Seit 1934 ist diese Leitung durch einen Stollen unter dem Prabé hindurch ersetzt. Bei Grand Zour (offene Kapelle, Auberge) gelangen Sie an die Sanetschstrasse und wandern auf diesem Weg weiter. Bei La Tsandra wird die Morge angezapft und das Wasser nach Derborence geleitet, wo es die Zentrale Ardon mitspeist. Beim Plan Cernet geniessen Sie die Aussicht ins Hochtal des Nétage. Unmittelbar vor Coppet zweigt der alte Passweg von der Asphaltstrasse ab und durch den Forêt des Rives. Zweimal kreuzt der Weg die Fahrstrasse. Zeitweilig verläuft die Route am Rand der tiefen Schlucht der Morge entlang und bietet herrliche Ausblicke über das Rhonetal. Am obern Eingang eines kurzen Strassentunnels betreten Sie endgültig die Asphaltstrasse. Am untern Tunnelende überquert die Strasse die enge,  tiefe Schlucht - ein wenig unterhalb der alten steinernen Bogenbrücke, dem Pont du Diable. Hoch im Talhang ist die Strasse in den schiefrigen Fels gehauen.

Sie gelangen über den Stollen. Die Strasse beginnt nun anzusteigen. Jenseits des Morgegrabens, unterhalb des Dorfes Daillon, werden die ersten Reben sichtbar, die den ganzen Südhang bis zum Dorf Erde bedecken. Das Dorf befindet sich am Rande unterhalb des Massivs des Mont Gond. Sie gelangen zur schöngelegenen Kapelle Notre Dame des Corbelins aus dem Jahre 1666. Folgen Sie der Strasse nach Chandolin, dem ersten Dorf der Terrasse von Savièse. Spazieren Sie durch die winkligen Dorfstrasse.  Die alten Häuser, das Schulhaus mit den alten Glockentürmchen verzieren den Weg, welcher Sie aus dem Dorf hinausführt. Oberhalb der Rebhänge, die gegen Conthey abfallen,  folgen Sie der Strasse weiter. Der Blick geht über das Rhonetal gegen die dicht besiedelte Terrasse von Nendaz hinüber und in das von Mont Fort und Rosablanche abgeschlossene Val de Nendaz. Auf benachbartem Waldhügel sehen Sie die Ruine von La Soie. Von Granois senkt sich die Strasse nach St-Germain. Im Dorfzentrum sind eine Traubenpresse, ein alter Mühlstein und ein primitiver Pflug mit einem Kreuz zu einer blumengeschmückten Gruppe vereinigt. Unterhalb der Kirche am wandern Sie am Sportplatz und den Schulgebäuden entlang abwärts. Ein Teersträsschen senkt sich in die Reben am rechten Hang des Sionnetales, direkt auf das graue Gemäuer von Tourbillon zu. Nach kurzer Zeit weist ein Pfeil nach links auf einen ebenen Naturweg (leicht zu übersehen). Sie gelanen zu einer einzelnen Eiche inmitten der Reben. Von hier aus sehen Sie die beiden Burghügel von Sitten. Der Weg fällt nun steil ab und mündet in ein Teersträsschen. Auf dem Abstieg durch den Rebhang erhalten Sie einen interessanten Gesamtblick über Sion und Umgebung. Bei den grossen Gebäuden der Ecole Normale erreichen Sie den Stadtrand am Chemin de Pellier. Folgen Sie dem Friedhof entlang durch die Avenue St-François stadteinwärts. Der angenehmste Weg ins Stadtzentrum führt geradeaus durch die stille Rue de Savièse zur Kathedrale Notre Dame oder zur Rue du Grand Pont, wo das Hôtel de Ville steht und der Aufstieg zu den Burghügel beginnt. Reizvoll ist der Gang durch die verkehrsfreie Rue de Conthey mit den Strassencafés. Spazieren Sie durch die Rue de Lausanne zur Avenue de la gare. So gelangen Sie zum Bahnhof Sion/Sitten.

ECKDATEN

Speziell geeignet für:
Sportliche

Ausgangspunkt:
Gsteig Post

Highlights: 
Besuchen Sie das urchige Museum und die Kappelle beim Restaurant Auberge du Barrage. Wer lieber mit dem Velo ins Wallis fährt, kann sich einer Gruppe anschliessen. Weiter Infos bei Tritten-Reisen Tel. 033 729 16 16. Bergweg. Über den historisch bedeutsamen Sanetschpass von der Saane zur Rhone ab Grand Zour überwiegend auf Hartebelag.

RouteHöheHinwegRückweg
Gsteig1184m9h 45min
Lac de Sénin / Staumauer2035m3h7h 40min
Sanetschpass2242m4h6h 50min
Hôtel du Sanetsch2047m4h 30min6h
Grand Zour1437m5h 50min4h 20min
Pont du Diable905m7h2h 40min
St-Germain (Savièse)820m8h 30min1h 10min
Sion491m9h 30min


Wanderkarte:
Lenk und St-Léonard 1:25'000

Restaurants:
Restaurant Auberge du Barrage, Staumauer Sanetsch. Bei Grand Zour befindet sich ein kleines Restaurant für die nächste Rast.

Ausrüstung:
Bergwanderausrüstung, Sonnenschutz